Mit Mixa verliert Augsburg einen Mann der bundesweit für Schlagzeilen gesorgt hat …

So häufig wie in der vergangenen Woche war Augsburg selten in den Schlagzeilen der überregionalen Medien vertreten. Doch ob sich die Fuggerstadt darauf etwas einbilden kann, wenigstens eine Woche im Jahr 2010 es mal den Münchnern medial gezeigt zu haben, ist zu bezweifeln. Außerdem steht zu befürchten, dass es in Zukunft generell weniger Medienecho geben wird – schließlich hat der Augsburger Bischof und Medienstar Walter Mixa seinen Rücktritt eingereicht. Und mit ihm geht auch noch (zumindest ein bisschen) die graue Eminenz des Bistums, Pressekoordinator Voß. Ach wie Schade! Das sagt sich vermutlich auch das Stadtmarketing. Schließlich weiß man, dass sich auch durch negative PR der Name der Stadt herumspricht und damit der Bekanntheitsgrad steigt. Ob nun Einbußen bei den Übernachtungszahlen kommen, wird sich herausstellen. Momentan büßt allerdings eher die katholische Kirche Mitglieder ein. Und das liegt nicht an Mixas Rücktritt, sondern vielmehr an Mixas unglücklichem Händchen im Umgang mit Heimkindern, beim Kunstankauf, beim Verhältnis zur Wahrheit und schlussendlich auch für PR-Strategien. Apropos: Wer kümmert sich in Zukunft um den Kunstankauf im Bistum? Was passiert nun mit den Korkenziehern für fast 300 € und einen anscheinend gefälschten und was mit dem total überteuerten Stich vom Petersdom? Und wer wäscht in Zukunft das Auto des Herrn Mixa? Mixa wird vielen fehlen, nicht nur im Bistum Augsburg – wo er allerdings zum Schluss sogar den Rückhalt vieler Priester und der mächtigen Augsburger Allgemeinen Zeitung verlor. Doch bleibt die Frage: Wer soll demnächst die vermeintlich katholische Position durch polemische erzkonservative Äußerungen in den Medien prägen? In der Presse wird bereits fleißig über mögliche Nachfolgekandidaten für den „Hau drauf-Bischof“ spekuliert. Wallfahrtsdirektor Imkamp könnte die reaktionäre Lücke schließen, die Mixas Abgang hinlassen hat. Damit würden die Katholiken im Bistum vom Regen in die Traufe kommen. Die Ruhe, die das Bistum so dringend braucht, würde unter Imkamp, der bislang im nahen Maria Vesperbild von sich hören machte, also nicht eintreten. Dafür könnte der Wallfahrtsdirektor mit seinem erzkonservativen Weltbild als neuer Bischof allerdings den Platz Mixas in den Talkrunden der Republik mühelos einnehmen. Vielleicht wäre dies ein Konzept, um für Augsburg die mediale Aufmerksamkeit zurückzugewinnen. Möglicherweise hat das Stadtmarketing ja schon seine Fühler gen Rom ausgestreckt und arbeitet an einem solch würdigen Ersatz für Mixa und Schlagzeilen mit der Ortsangabe ‚Augsburg‘ …

Augsburg holt externen Finanzberater ins Haus

D’Schdadtschbitz hat Kombedenz!

Vielleicht fragts ihr eich, warum i da jetzda a Ausrufezeicha nasetz. I moin, des is ja ned immr so gwesa, des mit der Gompedenz. Au wenn d’akduelle Regierung immr gsagt hat, sie wärs. Abr jetzt geben’s sogar offa zu, dass se eigedlich dodal ingombedent sin!

An externen Finanzfachmann hams jetzda dazugholt, der amal schaua soll, wie ma des neue Problem mit dera Verschuldung lösa könnt. Weil: Dem Schdadtkämmrer Hermann Weber sei glorreiche und wohl einzige Idee  a weng Geld durch d’Schließung vom Schdadtbad zu spara, isch ja bekanndrweis ned aufganga.

Obwohl, i hätt da scho no was in peddo. Ma könnt doch eifach no nach so Bloggrn Ausschau halta und schaua, ob die irgadwie des Wort “Augschburg” im Nama traga. Wenn ma pro Abmahnung dann so 50.000 Gulda verlanga tät, bräucht ma nur 76 solche Blogs und scho wär d’Fuggrschdadt gombledd schuldafrei!!

Abr jetzt schaugt erschd amal dr externe Beradr nach, was ma wo einspara könnt. Und dr Weber warnt uns Bürgr scho mal vor, indem er sagt, dass d’Schdadt 2011 wohl nimmr die freiwillige Leischdunga erbringa ka, wie’s bisher dr Fall war. Hm, da muss i kurz nachdenka: I moin, Recht hat er ja scho. Augschburg hat absolut freiwillig d’Leischdung erbracht, X-Large, La Piazza, Popcity und so weidr zu streicha. Gompliment!

Des Scheene isch ja: Der Beradr isch ja au nedda umsonschd. Zwischa 20.000 und 30.000 koschd des Ganze. I würd mi ja ned wundern, wenn dann von den gmachdn Vorschläg so viel umgsetzt wird, dass ma des Geld gar ned reinholt und somit a Minusgschäft gmacht hätt. Abr ganz ehrlich, warum so viel Gedl ausgeba. Die hättn au mi fraga könna: Oifach des Max 10 verbieda und scho hasch des Geld wiedr drin!

Vielleicht seh i des Ganze au zu gritisch. Vielleicht isch dieses externe Beradr-Ding ja au a Art Hoffnungsschimmr. Vielleicht holns bald au an Beradr für unsren Lieblings-Ordnungsreferendn Böhm! Dem tät so a weng Beradung sichr au ned schada!

So, i geh mi jetzt von dr Kellnerin berada lassa, ob i a Dunkls odr doch a Hells drinkn soll. In diesem Sinne, griaßts eich

eier Schdoinderne Ma aka Konrad Hackher.

Faule Gedanken eines Stadtheroen

Wartets amal … bin glei soweit … a kloins Momentle no … so jetzda … Musst erscht amal den Dönr z‘rücklega, bevor i nausgeha durft.

Des habtsa ja sicher ghört, gell?! Also von dr Anzeig gega dr Arkadasch-Ma. Da wollt a Kund mit seim Dönr doch glatt nach Mittrnacht – i moin, des musch dir ja mal in Echt echt vorschdella – mit soinem blegda Türka-Brötle naus auf‘d Schdraß geha. Doch d‘Augschburga Schdadtschbitz kann si echt glücklich schätza, dass bei uns d‘Indegration so gut klappa tut, weil si dr Arkadasch-Inhabr ordnungsgmäß und todesmutig in dr Weg gschdellt hat.

Und des nur, um die Anordnunga vom Böhm Waldr, so wie sichs halt in Bayerisch-Schwaba halt au g‘hört, wie i parteiunabhängig find, exekutiv au durchz‘führa. Schdellt si halt glatt dem oignen Gascht in dr Weg, damit der bloß ned d‘Glegaheit hat, absichtlich d‘Augschburga Brachtmeil eklehaftrweis z‘verschmutza. I moin, i bin mit‘m Arkadasch vollkomma dakohr, dass der Gascht si nur den Dönr kauft hat, um den dann auf dr Maxschdraß öffentlichkeitswirksam auf dene hisdorische Pflaschdrschdoin zu verteila. Weisch, und anschdatt, dass der si bedanka tut, dass er aufghalta wurd, a Schraftat zu begeha, greift der mir nix dir nix in d‘jurischdische Drickkischd und verklagt des arme Arkadäschle.

I moin, so ebbes ka halt au nur in dr Fuggrschdadt passiera. Dass die an a Gsetz hälsch, des du gar ned gut findsch und dann au no vor Gericht schdehsch, weil du di dafür einsetza tusch, dass si andre dran halta. Und dr Obrhammr isch ja, dass d‘oigene Schdadtvertretdr im deutscha Reichstag römischr Nation gar ned wissa, was dr Arkadasch isch. Musch nur mal `n Chrischdian Ruck fraga. Vor dr großa Wahl letzschdens hams alle Kandidata gfragt, ob‘s n Arkadasch kenna. Und dr CSU-Ruck hat, wohl um dem C im Namen soinr Partei endlich mal grecht z‘werda, g‘antwortet: „Mei Gott, was ischn des für a Frag?“ Des Witzle isch ja, dass d‘ Augschburgr im Zweifel eher wissa, wer dr Arkadasch is als dr Ruck.

Abropohs Bekanntheit: Kennt‘s a `n Alexander Süßmair? Kannt i au ned. Isch abr au kei Schand ned. Der isch von so ner Sekt, hab i g‘hört. Die Linke nennt si di. Und i woiß ned, ob dr Verfassungsschutz oder d‘SPD a größeres Aug auf die Sektierer haba. Jedafalls isch dr Spruch „Mehr Reichtum für alle“ gut bei die Augschburga akomma. I moin, find i au gut, weil dann kann dir au die Erhöhung der Bahnbreis im Windr egal sei, und dem Schaffnr kasch sogar beim Kontrolliera no a Drinkgeld geba.

Also sitzt ab jetzt dr Süßmair Alex im Reichstag und freut si, dass sei Rentnanschprüch schbrunghaft a‘gschdiega sin. Übrigens sind d‘Plakat von dr Linka d‘Oinzige, die no ned von die Bäum weg g‘nomma worda sind. Mei Forderung isch daher: Der Wahlkampfschpruch müsst ab sofort um‘gändert werda in „Mehr Faulheit für alle“. I bin sichr, dass des in dr linken Szen au ganz gut akomma tut.

Abr mei, was willsch macha? Am beschda isch, du machsch gar nix, weil dann kriegsch‘n Friedensnobelbreis. Weisch, des musch dir ja mal echt geba: I reiß ma‘n Arsch auf und riskier für die ganzn Drottl hier in dr Schdadt mei Leba, als i auf dr Schdadtmaur die Leib Brot nundr g‘schmissa und unsr Schwabamedrobol quasi n Frieda z‘rückbracht hab. Und was krieg i? A g‘schissene Schdatue an dr Schadtmaur. Weisch, ned amal in dr Maxschdraß, sondern eher so im Lüpertz-Aphrodite-Style am Arsch dr Welt, wo mi koinr sigd.

Des is quasi wie mit dr Augschburga Uni. Die is au soweit draußa, dass in dr Schadt selbscht gar koinr weiß, dass es eine gibt. Abr Haubdsach isch ja, dass ihr des wissa tuts. I wünsch Eich also viel Freid im Windrsemeschdr und no an Tipp von meinr Seit: Folgts doch dr Mensa auf Twitttr undr @EatUniAugsburg – des lohnt si mehr als des Essn, hab i g‘hört!

Eier Konrad Hackher aka dr Schdoinerne Ma.

Zensierte Gedanken eines Stadtheroen

Mahlzeit sag i Eich!

Habt’s a scho was gessa? Die wo des no ned gmacht haba, solld’n si dann liebr amal hisetza. Und die wo scho was zwischa d’Zähn bekomma haba, wern’s glei wiedr nausschpucka.

D’Dönsur isch akomma in Augschburg. Also quasi a Mischung aus Dönr und Zensur.

Jetzt darfsch ja seit Neieschdem koin Dönr mehr auf dr Schdroß drauß essa, also ned immr, abr halt nach Mittrnacht nimmr. Also grad dann, wenn’sch halt an Hungr hasch. I moin ja scho, dass des sehr fordschrittlich isch für Augschburg. I ka ma’n Gribl Kurti richdig vorschdella: „Mei, jetztda, wo si d’Bundesrepublig einreiht in d’Lischd mit Schdaata wie China oder’m Iran, was d’Zensur in derem Zwischanetz ageht, ganga wir als an dr Zukunft oriendierte Schwaba halt no a Schrittle weitr. Wir verbieda d’Leit oifach s’Essa!“

Mei Vorschlag wär ja des: Jetzda wo ma scho amal a schdaatliche Infraschdrugdur für Döns… i moin Zensur haba, sollt ma brinzipiell alle Hinweis auf Dönrbuda und Bosnaschduba aus dr Gugl Mäps rausnehma. Odr da halt oifach a großes Schdopp-Schildle im Indrnett neimacha. Da frag i mi, warum dr Böhm Waltr des ned au bei Arkadasch und Konsorta gmacht hat. Halt schlicht den Lada mit a rotn Plane verhülla – dr Chrischdo hat vielleicht grad a weng Zeit!

I find, des sollt ma generell übrall einführa. So an Schild odr a Hülle hinstelle beziehungsweis aufhänga und scho isch des Problem gessa. Mei liebs Bürschle, wenn dr Kurti doch bloß scho a weng frühr da drauf komma wär! Dann hätt’r sei 100-Punkte-Programm abr ganz fix gschafft ghabt!

Obwohl: Saga, dass unsr Lieblingsbürgrmoischdr, der uns aus chrischdlichr Perschbektiv alle als Vorbild im Familialeba diena tut, ned bschäftigt wär, des wär ja pure Lügnerei. Ha noi, ganz im Gegateil. Grad überlegt’r si, ob’r d’Schülr und Schdudenta, die sei Rathäusle letschdens gschdürmt haba, verklaga ka. Weil, i moin, die haba da irgadwas von Bildung und doof odr so glabert und dr Regierung da so Vorwürf gmacht. Und hallo, recht hat dr Gribl Kurti scho. Weil ma ka dr Schdadtschbitz ja viel vorwerfa, abr dass die a Bildung haba, na, des dann wirklich ned.

Also liebe Leit, i fahr jetzda zum Ammrsee und hiss a Piratenflagg auf’m Dampfr Augschburg und sing „Trinkt aus, Piraten, joho!“ Des sollt’s a vielleicht au macha!

Eier Konrad Hackher aka dr Schdoinerne Ma

Unverschämte Gedanken eines Stadtheroen

Es isch vollbrachd.

Augschburg wird wiedr von dene regierd, die hald ihr aborenes Recht aufd Regierungsbildung d’letschde sechs Jahr aus gronischer Rebräsendadionsunfähiggeit ned wahrnehma hamm könna.

Abr dann: Nachdem koinr aus dr Schwaben-CSU Bock g’habd hat gega den Paule „I schwätz alles in Grund und Boda“ Wengert azudreda, hat ma panisch nach oinem Deppa g’suchd – und oinen g’funda: n Kurt „Mischdr X“ Gribl. Dabei isch der ja ned amal Mitglied dr Bayernbardei, also dr CSU, moin i.

So groß war d’Verzweiflung.

Hätt ja ned viel g’fehld und die Beckschdein-Hubr-Selbschtdzerschdörungsunion hätt zamm mit dr SPD den Wengert aufg’stelld; in Ermangelung an nem g’scheiden Kandidadn. Abr dr Gribl Kurti war bleed g’nug, blindlings in sei scheinbares Verderba zu loffa. Und um den wärs ja au ned schad g’wesa. Hat ja eh kei Sau kennt. Es isch abr alls anderschd komma. I glaub, weil dr Kurt mit die Leut auf dr Schdroß hald g’schwätzt hat. Also, des sagt er.

I hab ihn ja nie g’seah, den selbschdernanndn Augschburger. Des isch wie mitm Paule. Abr kaum hasch a Migro nauszoga odr a Kamera auf dr Schuldr g’habt, schdand er quasi vor dir. Und hat dir dann erzählt, dass dr Augschburger a sich bleed isch. Weil der a Ja ned von nem Noi unterscheida ka.

I moin, damit hat er hald au g’sagd, dass dr Kurt ned ganz bachern isch. Und des denkt ja dem sei eig’ne Pardei. Und so ganz daneba, isch dr no OB adé fein ausm Schneidr, weil er ja aus Kempta kommt, also Allgeier isch. Abr da brauchsch ned denka, dass si d’CSU des so g’falla lässt. Schnuppdiwupp hieß es no am Schdichwahlabend, dass d’Fuggerschdadt endlich a Förschd Laydie hat, die ma vorzeiga ka. Ui, des hat g’sessa.

Da hat d’Wengert Bärbl beschdimmd g’schluggt. Isch se vielleichd abr eh schon g’wohnt. Schad hald nur, dass ma unsre Groh Damm nimmr im Augschburg Schornaal in indimer Admosphäre dahoim mit glasse Gleidertdipps beschdaune dürfa.

Zur Not hätt ma da nämlich nur no Grab Peterle. Da hoißts ja, dass oin Driddl dr Augschburgr Bevölkerung von ihm abstamma tut … Ob d’Gribl Susanne die Brommi-Lücke schließa ka, muss ma abwarta. Die schaut mir ehr nach heile, und am beschda dritte Welt Mama aus. Mit’m Fahrrad als Lieblingsdransbordmiddl. Passend dazu sind Gribls nachm Wahlkrampf mitsamt ihrer drei Bälgr ins Allgäu zum Entspanna g’fahra. In d’Heimat vom Wengert. Als Dankschee vielleicht. Dass dr Paule ihm so dadkgräfdig undr d’Arm g’holfa hat. Abr des isch nur a unverschämde Vermudung. Denkts mal drübr nach!

Eier Schdoinere Ma aka Konrad Hackher

Giftige Gedanken eines Stadtheroen

Ihr seids bled!

Da brauchdsa gar ned so bled glotza. Des sag ja ned i. Dr Wengert Paule hat des gmoint.

Der war dr Asicht, dass des gognitive Gonschdruggt innrhalb des Augschburgrs a sich durch a zu komplizierde Schdellung dr Kö-Frag owerlohded gwesa isch. Bildlich gsprocha isch des Hirn eines jeda Datschiburgrs heillos in den Undiefen dr Lechschdauschtuf Einrzwanzge undrganga.

Blubb!

Des warn wohl au d’letzte Worte vom rotn Paule, als er’s Kö-Wahl-Ergebnis gsea hat.

Blubb!

Da isch d’SPD mit all den andren Regabogafarba ganz schee bada ganga. Könnt ma vorschdella, dass d’jetzige Schdadtregierung längr nimmr schwimma gea wird. Isch ha abr au gar ned weitr nödig, gä?! Weil d’Farb isch ja eh scho längr ab … Abr, dass unsr allr Schdadtvatr eh was gega d’Farb blau hat, isch ja nix Neis. Um also a Radhaus-Übrschwemmung von dr wässrig-blaua CSU bei dr nägschta Wahl zu verhindrn, hat’r si was ganz Perfids einfalla lassa.

In letzschda Zeit siggt ma n Wengert öfders in Königschbrunn draußa. Und zwar wie’r in Abodheka nei und mit kloine Dösla wiedr naus ladscht. Des isch ja a sich no nix Dramadisches, abr d’Giftmischerin aus Königschbrunn isch da au aus und ein ganga. Achtung, Paul „se dörtie poisn“ isch on his wäi!

Als ob er so ebbes nödig hätt!

I bin dr feschtn Übrzeigung, dass d’Augschburgr Bürgr ihn nomml nauf aufn Schdtadtdrohn hiefa. A erschdr Grundschdoi isch ja scho glegt. Schließli hat dr diesjährige Tannabaum aufm Grischdkindlsmarkt nimmr blau – hört, hört –, sondrn wiedr schdrahlend hellgelb gleuchded.

I werd des oinfach als a Aufbruchsignal: für d’Bolidik, unsre Schportla und d’schdädtische Ökonomig. Nur beim Kö wird wohl jetzda längr nix mehr aufbrocha. Dafür scheind abr a Umbruch bei dr Jugendbolidig schdattzufinda. In zwoi Jahra solls wiedr a Feschtiwäl geba. Mittn in dr Schadtmittn. Abr wenn ma ganz leis isch, dann kann ma scho wiedr d’Leut höra, die saga, dass ihne des alls viels z’laut isch.

Und s’Schadtbild tut so was ja au zerschdöra. Ma schdell sie blo amal vor, da bräd au no a mobilr Würschdlabuda-Grillwokr während dem Feschdle seine Würschdla! Sowas gat fei ned! Bin amal gschpannt, was nauskommt. I moin, d’Haupdsach isch doch, dass ma a scheene Maxschdross haba, odr?

A schbannendes neis Jahr wünscht eich jedafalls

eier Konrad Hackher aka dr Schdoinerne Ma.

Sündhaft-dreckige Gedanken eines Stadtheroen

I habs immr gwusst. Augschburg isch a Sündapfuhl.

Lautr Datschiburga mit dreckiga Gedanga. Am liebschta würda sa sich dr Klamodda vom Leib reißa und auf dr offena Stroß Se…, i moin Gschlechdsver… also halt des macha, was mit meinem schdoinerna ding da unda halt nimmr geht. Wie i auf die absurde Idee komm, weil’s so was in unsra Bischofsschdadt ned geba tut? Dr Guhgl hats gsagt. I ka nix dafür, des schwör i. Dr Guhgl wars. Der im Indrned. Hat letschdens gmoint, dass d’Augschburga onlein am liebschten nach Leidaschaft und Seitaschbrung sucht. O Augschta Vindelicorum, du Hur von Babylon! Sodom und Gomorra übrall!

Abr mir war des scho lang klar. I moin, i weiß, was dr Guhgl mit Seitaschbrung moint. Da musch ja bloß n Wengert Paule fraga. Na, sei Weib isch zahm wie dr FCA gegad Sechzigr. Den einziga Schbrung den die macht, isch der vom Oinmettrbrett draußa in dr Schwimmschulstroß. Worauf i naus will isch d’aufglösde Affär vom Paule mitm Seinsch Waldr. Tritt der einfach so – mir nix dir nix – nach zig Jahrzehnda aus unsra Augschburg-Bardei, also dr SPD, aus. S’Beschde is ja, dass’r jetzd bei Bro Augschbrug isch, wo ja dr Grab Peter, oder soll i „Mischdr I grig jede, wo bei drei ned auf die Bäum isch“ saga, dr Bürgameischdakandidat isch. So viel zum Thema Seitaschbrung. Bachschdelz, i hör di am Hochablass drapsa …

Abr was könnt dr Guhgl mit Leidaschaft moina? Ah, i habs. Isch ja glar. Mit was für oinr Leidaschaft d’ CSU versucht, ihr Bürgabegehra wega dr Kö-Umbau erfolgreich werra zu lassa, isch scho bemergnswerd. Leidaschafdlich hamms doch glatt acht Lischda mit Undaschrifda gfälschd. Hehe, wahrscheinlich hat immr dr Gribl Kurt sei Signum drauf gmacht. Hats wohl mitm Wahlzeddl verwechsld …

Also liebe Leit, was macha ma denn da? Augschburg ka koi Sündaloch bleiba. Desch schdeht fescht. Helfa ka uns bloß dr Bishof. Odr no bessr: dr Babscht himmself. Erscht soll’r die Gnanndn exkommuniziera, dann dr Schdadt ihre Sünd erlassa und uns dann als Schadtteil vom Vatikanschdaad ausrufa. Dann schpiel ma nämlich nur no gega den FC Vatikan. Da ham ma vielleichd au wiedr a Schohs.

An scheenen Semeschdrschdard in dr nördlichschden Schdadt Idaliens wünscht eich

eier Konrad Hackher aka dr Schdoinerne Ma.